Pressemitteilungen

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  • © Foto Fraunhofer ILT, Aachen / Volker Lannert.

    Diamanten sind nicht nur »a Girl‘s Best Friend«, künstliche Diamanten sind auch als Material für Laseroptiken attraktiv: Mit ihrer ungewöhnlich hohen Brechzahl und der exzellenten Wärmeleitung erlauben sie zehnmal leichtere Laseroptiken. Faserlaser im kW-Bereich könnten damit deutlich flexibler agieren. Drei Fraunhofer-Institute haben in den letzten Jahren die Herstellung und Bearbeitung der Diamantlinsen optimiert, jetzt ist die erste Schneidoptik mit diesen Linsen im Test.

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  • Die FH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT haben in ihrer Kooperation, dem »Aachener Zentrum für 3D-Druck«, Großes vor: Am 1. Juni 2017 nahmen sie im neuen Industry Building Digital Photonic Production auf dem RWTH Aachen Campus die weltweit größte SLM-Anlage offiziell in Betrieb. Die neue Laserstrahlschmelzanlage XLine 2000R von Concept Laser spielt eine Hauptrolle im Forschungsprojekt SLM-XL, das den gesamten Herstellprozess von großen, metallischen Bauteilen beschleunigen und optimieren soll. Die Wissenschaftler kooperieren dabei eng mit dem BMBF-geförderten Forschungscampus Digital Photonic Production der im gleichen Gebäude beheimatet ist.

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  • Gekrümmter Wellenleiter in einem Glaskörper, mit fs-Laserstrahlung strukturiert.
    © Foto RWTH Aachen University

    Vielfältige chemische und biotechnologische Prozesse sind mit dem Entstehen, dem Wachstum oder der Veränderung von Partikeln verbunden. Eine detaillierte Beobachtung von Partikelgröße und Partikelanzahl im laufenden Prozess ohne zeit- und arbeitsaufwändige Probenentnahme soll die Überwachung und Steuerung solcher Prozesse in Echtzeit zukünftig vereinfachen oder überhaupt erst ermöglichen. Im Projekt »WAVESCATTER« haben sich dazu vier Unternehmen und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT zusammengeschlossen. Ziel ist die Entwicklung einer winkelauflösenden Wellenleiter-Streulichtsonde für die präzise Inline-Partikelanalytik.

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  • INSPIRE-Sensorik für die Prüfung von Form und Lagetoleranzen an Nockenwellen.
    © Foto Fraunhofer ILT, Aachen.

    Zu den Standortvorteilen Deutschlands zählen hochpräzise Fertigungsverfahren. Um diese Technologieführerschaft zu halten, müssen viele Firmen bereits Metallbauteile ausschussfrei auf Mikrometer exakt bearbeiten. Nicht nur in der Luft- und Raumfahrt oder der Automobilindustrie ist eine nahezu ausschussfreie Hochpräzisionsfertigung im Mikrometerbereich gefragt, bei der die Form- und Lagetoleranzen der Produkte energie- und ressourcensparend im laufenden Fertigungsprozess überprüft werden. Da aktuelle Inline-Messtechnik noch nicht mit der erforderlichen Genauigkeit arbeitet, entwickelt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT mit vier namhaften Industriepartnern bis Ende 2019 im BMBF-Verbundprojekt »INSPIRE« Inline-Sensoren einer neuen Genauigkeitsklasse.

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  • Eine Entwicklung auf dem RWTH Aachen Campus / 2017

    Das Elektro-Stadtfahrzeug e.GO Life

    Pressemeldung der RWTH Aachen Campus GmbH / 13.6.2017

    Das Elektro-Stadtfahrzeug e.GO Life – eine Entwicklung auf dem RWTH Aachen Campus.
    © Foto e.GO Mobile AG, Aachen.

    Aachen, 13. Juni 2017 – Das Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem RWTH Aachen Campus ermöglicht der e.GO Mobile AG eine schnelle, marktnahe Entwicklung zu niedrigen Herstellungskosten. Das Ergebnis: Nach einem hochiterativen Entwicklungsprozess von nur 3 Jahren startet die Serienproduktion des e.GO Life im Frühjahr 2018 in einem neuen Werk in Aachen Rothe Erde. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt den Aufbau der Produktionsstätte der e.GO Mobile AG mit einer Förderung nach dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm NRW (RWP). Das kompakte Stadtfahrzeug kostet in der Basisausstattung mit einer Reichweite von ca. 130 km 15.900 Euro (vor Abzug der Umweltprämie).

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  • Mit EHLA lassen sich Metallschutzschichten mit extremer Hochgeschwindigkeit aufbringen.
    © Foto Fraunhofer ILT, Aachen / Volker Lannert.

    Bauteile sollen per Hartverchromen, thermischem Spritzen oder Laserauftragschweißen vor Korrosion und Verschleiß bewahrt werden. Allerdings bergen all diese Verfahren Nachteile – so ist beispielsweise die Beschichtung mit Chrom(VI) ab September 2017 nur noch nach Autorisierung erlaubt. Das extreme Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen EHLA des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT und der RWTH Aachen University merzt die Mankos erstmals aus. Für ihre Entwicklung wurde das Aachener Forscherteam am 30. Mai 2017 mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis geehrt.

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  • Fraunhofer-Gemeinschaftsstand »Customized Solutions« auf der LASER World of PHOTONICS 2015 in München.
    © Foto Fraunhofer ILT, Aachen / Klaus D. Wolf.

    »Der Laser ist eine Lösung auf der Suche nach einem Problem« sagte Ted Maiman 1964. Heute ist der Laser für viele Probleme die beste Lösung. Auf der LASER World of PHOTONICS 2017 in München zeigt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, wie es mit der passenden Prozesstechnik effiziente Laseranwendungen in vielen Bereichen ermöglicht und so auch den Einstieg in die Digital Photonic Production des 21. Jahrhunderts vorantreibt.

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  • Schnell, präzise, aber nicht kalt

    Pressemeldung / 16.5.2017

    Ein wesentliches Thema beim 4. UKP-Workshop waren thermische Effekte. Prof. Thomas Graf (rechts) sagte dazu: »Wieviel Wärme bei ultrakurzen Pulsen im Material zurück bleibt, haben wir noch nicht vollständig verstanden.«
    © Foto Fraunhofer ILT, Aachen.

    Am 26. und 27. April trafen sich 150 Experten aus Forschung und Industrie zum 4. UKP-Workshop: Ultrafast Laser Technology in Aachen. Die industrielle Anwendung ultrakurzer Laserpulse stand auch dieses Mal im Mittelpunkt des Workshops, organisiert vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT. Aufsehen erregten allerdings die Grundlagenforscher, die mit relativ einfachen Formeln zeigten, dass die oft beschworene »Cold Ablation« der Piko- und Femtosekundenlaser bei unsachgemäßer Parameter- und Systemauswahl bei höheren Leistungen ganz und gar nicht kalt ist.

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  • Künstlerische Darstellung des MERLIN-Instruments auf Basis der Myriade- Satellitenplattform.
    © Foto CNES/illustration David DUCROS, 2016.

    2021 soll der deutsch-französische Satellit MERLIN zur Erforschung von Methan- Emissionen auf der Erde gestartet werden. Mit an Bord ist ein Lasersystem, das auch unter extremen Bedingungen präzise arbeitet. Die Technologie dafür wird am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen entwickelt und auf der LASER World of Photonics 2017 vorgestellt.

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  • Bild 2: Strukturierungsprozess von Glas durch direkte Laserablation mit ultrakurz gepulster Laserstrahlung.
    © Foto Fraunhofer ILT, Aachen / Volker Lannert.

    Gerade mal doppelt so dick wie ein typisches Haar, rund 100 µm, fallen die transparenten, kratzfesten und zugleich formbaren Keramikschichten der Zukunft aus, die als Schutz für tragbare Elektronik dienen sollen. Die zu ihrer Herstellung nötigen Verfahren und Prozessketten entstehen seit März 2017 unter der Projektleitung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT im dreijährigen Forschungsprojekt CeGlaFlex.

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