Coopération Laser Franco-Allemande -- Französisch-Deutsche Kooperation CLFA

Kurzportrait

In der CLFA kooperiert das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik seit 1997 erfolgreich mit führenden französischen Forschungseinrichtungen. Die wichtigsten Kooperationspartner sind dabei ARMINES, die École Nationale Supérieure des Mines de Paris (ENSMP), das Institut de Soudure, das Institut Universitaire de Technologie du Creusot, l'Ecole Nationale Supérieure de Mécanique et des Microtechniques ( ENSMM) in Besançon, sowie namhafte Laseranwendungszentren in Frankreich (u.a. PALA in Bordeaux). Interdisziplinäre Expertenteams aus Deutschland und Frankreich arbeiten gemeinsam am Transfer lasergestützter Fertigungsverfahren in die europäische Industrie. Die Coopération Laser Franco-Allemande ist Mitglied im Club Laser et Procédés, der französischen Vereinigung von Laserherstellern und -anwendern.

Die verfolgten Ziele der CLFA sind:

  • Einbindung in wissenschaftliche und industrielle Entwicklungen in Frankreich
  • Know-how Zuwachs durch schnelleres Erkennen von Trends im Bereich der europäischen Laser- und Produktionstechnik
  • Stärkung der Position im europäischen F&E-Markt
  • Aufbau eines europäischen Kompetenzzentrums für Lasertechnik
  • Steigerung der Mobilität und Qualifikation der Mitarbeiter

Die CLFA beteiligt sich aktiv an der Realisierung des europäischen Forschungsraumes und ist eine Konsequenz der insbesondere im Bereich der Lasertechnik zunehmenden Vernetzung der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung in Europa sowie Gründungsmitglied des European Laser Institute ( ELI). Die Kooperation des Fraunhofer ILT mit den französischen Partnern ist ein Beitrag zum Ausbau der europaweiten Präsenz der Fraunhofer Gesellschaft, bei dem die Vorteile für die französische und die deutsche Seite gleichermaßen Berücksichtigung finden. International wird dadurch die führende Position der europäischen Industrie in den lasergestützten Fertigungsverfahren weiter gefestigt.

Das Interesse der französischen Partner konzentriert sich auf die:

  • Nutzung von Kompetenzen der Fraunhofer-Institute für französische Unternehmen
  • Nutzung der Erfahrung des Fraunhofer ILT bei der Einführung neuer Technologien
  • Verbindung zwischen Industrie und Hochschulen mit praxisnaher Ausbildung von Studien-, Diplom- und Doktorarbeiten

Dienstleistungen

Die CLFA bietet Dienstleistungen im Bereich der Lasermaterialbearbeitung an. Diese umfassen das gesamte Spektrum von anwendungsorientierter Grundlagenforschung und Ausbildung über Machbarkeitsstudien und Prozessentwicklung bis hin zur Vorserienentwicklung und Systemintegration. Hierbei haben vor allem auch kleine und mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, die Vorteile der Lasertechnik in einer unabhängigen Einrichtung kennenzulernen und zu erproben. Die offenen Entwicklungsplattformen erlauben den französischen Auftraggebern den Test und die Qualifizierung neuer lasergestützter Fertigungsverfahren.

Mitarbeiter

In der CLFA sind Mitarbeiter aus Frankreich und Deutschland gemeinsam tätig. Im Rahmen von Verbundprojekten wird der wechselseitige Personalaustausch zwischen den Standorten Aachen, Nantes sowie den beteiligten Projektpartnern in Frankreich gefördert. Hierdurch wird den Mitarbeitern die Möglichkeit geboten, ihre Kompetenz insbesondere im Hinblick auf Mobilität und internationales Projektmanagement zu vertiefen.

Ausstattung

Neben den am Fraunhofer ILT zur Verfügung stehenden Einrichtungen verfügt das CLFA über eigene Infrastrukturen im Centre des Matériaux Pierre-Marie Fourt der Ecole des Mines de Paris in Evry, im Süden von Paris. Hierbei besteht insbesondere auch Zugriff auf die Infrastrukturen zur Materialanalyse des Institutes. Kunden- und projektorientiert können auch die Infrastrukturen der anderen französischen Partner mit genutzt werden.