Pressemitteilungen

  • Im Projekt MobDi werden Desinfektionsroboter sowohl für den Einsatz in Gebäuden als auch in Verkehrsmitteln entwickelt.
    © Fraunhofer IPA, Rainer Bez (Bild) / Fraunhofer IMW, Stefanie Irrler (Illustration).

    Serviceroboter können dazu beitragen, dass Gebäude und Verkehrsmittel regelmäßig und mit gleichbleibend hoher Qualität gereinigt und desinfiziert werden. Seit Oktober 2020 arbeiten zwölf Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft an der Entwicklung neuer Technologien für dieses Einsatzfeld. Geleitet vom Fraunhofer IPA bündeln die Partner im Forschungsprojekt »Mobile Desinfektion« (MobDi) ihre Kompetenzen, um zu einem sicheren »New Normal« in Pandemiezeiten beizutragen. Das Projekt ist Teil des Aktionsprogramms »Fraunhofer vs. Corona«.

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  • Kontaktfreie Herstellung von Zellkulturen mittels Mikroskopie und laserinduziertem Vorwärtstransfer
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Für individuelle Zelltherapien setzen Mediziner heute bereits oft auf sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen, die aus dem Körpergewebe der jeweiligen Patienten gewonnen werden. Diese Zellen lassen sich in verschiedene Gewebearten ausdifferenzieren, sodass beispielsweise durch vorgelagerte Medikamententests an einer Zellkultur des Patienten Nebenwirkungen geprüft und im besten Fall vorab ausgeschlossen werden können. Die manuelle Herstellung der Gewebeproben ist jedoch immer noch mit hohen Kosten verbunden. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher aus Aachen entwickeln nun ein Mikroskop, mit dem sich die gesamte Zellherstellung automatisieren lässt: vom Ansiedeln der Zellen bis zur Auswahl der geeigneten Zellkultur.

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  • Mit dem Ziel, Bauteile effizienter reparieren und beschichten zu können, wurde die Prozesskette an einer Heizwalze mit korrosionsbeständigem Pulver auf Eisenbasis erprobt.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Es geht rund bei dem weltweit erfolgreichen Extremen Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen EHLA des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT. Im Verbundprojekt EVEREST entstand mit drei Industriepartnern eine Verfahrens- und Systemtechnik zur effizienten Reparatur und Beschichtung von Bauteilen – erprobt an Walzen. Die Aachener wollen nach erfolgreichem Projektabschluss nun die neu entwickelte Prozesskette in der Industrie verankern. Das Ziel lautet: Auch lange und große Walzen und andere Rotationsbauteile endkonturnah, prozesssicher und extrem effizient mit dem EHLA-Verfahren zu beschichten.

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  • Die Entwicklung von laserbasierter Sensortechnik verbessert das zukünftige Metall-Recycling. Ein Ziel: die Steigerung der Ressourceneffizienz von Unternehmen.
    © Cronimet Ferroleg. GmbH, Karlsruhe.

    Um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in puncto Rohstoffversorgung zu stärken, entwickelten das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT und die Cronimet Ferroleg. GmbH im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts »PLUS« gemeinsam ein laserbasiertes Sortierverfahren für Metallschrott. Ein neuer Sensor macht das Recycling metallischer Rohstoffe dabei um ein Vielfaches effizienter, als es bislang möglich war. Einen Schritt weiter geht das EU-Projekt »REVaMP«. Darin bringen die Experten des Fraunhofer ILT ihre Expertise seit Januar 2020 im Bereich der Materialanalytik auch auf europäischer Ebene ein und leisten damit einen wichtigen internationalen Beitrag zur langfristigen Sicherung einer ressourceneffizienten Rohstoffversorgung.

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  • Auf den Wafer lassen sich mittels Inkjet-Druck technische Strukturen und beliebige Geometrien auftragen, die Funktionalisierung erfolgt via Laserstrahlung. Danach werden die einzelnen Lautsprecherelemente vereinzelt und in eine elektronische Umgebung eingebunden.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Er hat sechs Ecken und ist etwa so groß wie ein 1-Cent-Stück: In einem additiven Fertigungsverfahren lassen sich Miniaturlautsprecher als Teil von piezoelektrischen, mikroelektromechanischen Systemen – sogenannten Piezo-MEMS – mit einer Kombination von Tintenstrahldruck und Lasertechnik effizient und kostengünstig herstellen. Dies beweisen Wissenschaftler:innen des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT, des Instituts für Werkstoffe der Elektrotechnik 2 (IWE2) der RWTH Aachen sowie des Fraunhofer-Instituts für Siliziumtechnologie ISIT. Ein entsprechendes Demo-Bauteil entstand im Rahmen des kürzlich abgeschlossenen BMBF-Verbundprojektes »Generative Herstellung effizienter Piezo-MEMS für die Mikroaktorik (GENERATOR)«.

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  • Experten des Fraunhofer ILT bieten mit der Technologieplattform »Laser-based Manufacturing« KMU einen zentralen Zugang zu zahlreichen europäischen Fachkollegen mit jahrelanger Erfahrung. Im Bild: Laserauftragschweißen.
    © Fraunhofer ILT, Aachen / Volker Lannert.

    Ein photonisches Netzwerk der paneuropäischen Art startet im Januar 2021 im Rahmen des EU-Programms Horizon 2020: Das Projekt »Photonics Digital Innovation Hub« – kurz PhotonHub Europe – soll kleine und mittlere europäische Unternehmen durch die Unterstützung beim Einsatz photonischer Technologien fit für die Zukunft machen. Der »PhotonHub Europe« erwartet bis zum Jahr 2025 über 1000 neue High-Tech-Arbeitsplätze und rund eine Milliarde Euro Umsatz. Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT koordiniert eine der insgesamt acht Technologie-Plattformen. Diese nimmt mit dem Schwerpunkt auf laserbasierter Fertigung eine wichtige Rolle in der Photonik Europas ein.

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  • Ein Thema beim LSE’21:  Mit dem Laserschweißen lassen sich Batterien präzise und schnell kontaktieren.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Je mehr die Elektromobilität in Schwung kommt, desto stärker sind Technologien gefragt, die eine wirtschaftliche Produktion und Kontaktierung von effizienten Energiespeichersystemen forcieren. Welche neuen Wege und Trends die Lasertechnik dabei eröffnet, präsentieren Experten aus Industrie und Forschung am 19. und 20. Januar 2021 beim dritten Lasersymposium Elektromobilität – LSE’21. Im Mittelpunkt der zweitägigen Online-Veranstaltung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT stehen hocheffiziente Laserverfahren für die Batterietechnik.

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  • Mehrere Laser am Fraunhofer ILT in Aachen verwandeln Metallpulver per 3D-Druck in ein Demonstrator-Bauteil für die zukünftige Triebwerks-generation von Rolls-Royce.
    © Fraunhofer.

    Beschleunigung der Additiven Fertigung von Metallbauteilen mindestens um den Faktor 10 – mit diesem Ziel startete 2017 das Fraunhofer-Leitprojekt »futureAM – Next Generation Additive Manufacturing«. Sechs Fraunhofer-Institute erreichten nun bis zum Projektende im November 2020 gemeinsam Technologiesprünge in der Systemtechnik, bei den Werkstoffen und in der Prozessführung sowie bei der durchgängigen Digitalisierung und steigerten so Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit des Metal Additive Manufacturing entlang der gesamten Prozesskette.

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  • Digitale Veranstaltungsreihe zur Kunststoffoptikfertigung von Fraunhofer und IKV

    Pressemeldung des Fraunhofer IPT / 15. Oktober 2020

    Die Veranstalter der internationalen Konferenz »Aachen Polymer Optics Days« starten am 1. Dezember 2020 mit der Online-Reihe »Digital Aachen Polymer Optics Days« zu den Themensessions der Konferenz. Die Präsenzveranstaltung, die für den 27. und 28. Oktober 2020 geplant war, wurde aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen im Rahmen der Coronavirus-Pandemie abgesagt.

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  • Als Demonstrationsbauteil für das Schweißen und Wärmebehandeln von hoch- und ultrahochfesten Stählen befinden sich am Fraunhofer ILT sehr leichte Batteriekästen mit Crash-Rahmen in der Aufbau- und Testphase.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Zu den Stahlsorten mit Zukunft zählen die martensitischen Chromstähle, die sich wegen ihrer Leichtbau- und Korrosionseigenschaften ideal für Anwendungen im Fahrzeugbau eignen. Bei der Konstruktion von crash-sicheren Batteriekästen für Elektroautos sind diese Werkstoffe besonders gefragt. Diese anspruchsvollen Komponenten dienen dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen daher auch als Demonstrationsbauteile beim Schweißen und der Wärmebehandlung mit dem Laser.

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