Pressemitteilungen

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  • © Fraunhofer ILT, Aachen / Ralf Baumgarten.

    Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen und das Korea Institute of Machinery and Materials KIMM kooperieren seit vielen Jahren in Projekten, vom Laserschweißen bis zur Mikrobearbeitung von Werkstoffen. Mit der Erneuerung ihres Memorandum of Understanding vertiefen die beiden Institute nun diese Partnerschaft. Künftig wollen sie sich auf umweltfreundliche Fertigungsverfahren für die Elektromobilität und Energiespeichertechnologien der nächsten Generation konzentrieren.

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  • Die Laserstrahlen werden auf einen Treppenspiegel mit immer kleineren Stufen gelenkt. Die letzten Stufen haben nur noch einige hundert µm Spiegelfläche. In dieser Kaskade wird der Abstand der 2.000 Spots auf weniger als 200 µm verkleinert. Auch das genügt noch nicht: eine weitere 50-fache Verkleinerung ist erforderlich.
    © Fraunhofer ILT, Aachen / Ralf Baumgarten.

    Für einen Quantencomputer, der aktuell am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart entsteht, hat das Fraunhofer ILT in Aachen ein höchst komplexes laseroptisches System entwickelt. Damit lassen sich 2.000 Rydberg-Atome sub-µm-genau in der sehr kompakten Vakuumkammer des Rechners positionieren. Dafür projiziert das System ein Array aus 2.000 jeweils einzeln ansteuerbaren Laserstrahlen in die Kammer. Sie dienen als optische Pinzetten und halten die schwebenden Rydberg-Atome präzise in dem Abstand zueinander, in dem sie miteinander wechselwirken. Auf diesen Wechselwirkungen basieren die quantenlogischen Prozesse des Rechners.

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  • © Etxetar.

    Strengere Vorgaben, die Reparatur hochwertiger Bauteile und der Bedarf an skalierbaren industriellen Lösungen eröffnen laserbasierten Fertigungsverfahren neue Anwendungsfelder. Das Fraunhofer ILT und Etxetar greifen diese Entwicklung auf und erweitern den industriellen Einsatz von Laserauftragschweißen (LMD) und Extremes Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen (EHLA). In einer Absichtserklärung vereinbaren die beiden Partner, Prozesswissen, industrielles Engineering und Anwendungserfahrung zu bündeln, um wachsende Anforderungen in der Luftfahrt, bei Beschichtungen und in weiteren Branchen gezielt zu adressieren.

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  • Der Laser von morgen arbeitet autonom

    Pressemeldung / 30. Juni 2026

    57 Aussteller präsentierten sich auf der konferenzbegleitenden Ausstellung des AKL’26 – die Gelegenheit zum Austausch wurde rege genutzt.
    © Fraunhofer ILT, Aachen / Andreas Steindl.

    Steigender Automatisierungsgrad und neue Anwendungen prägen derzeit die industrielle Lasertechnik. Besonders in Mikroelektronik, Energie-, Luftfahrt- und Medizintechnik eröffnen leistungsfähige Laser und photonische Tech-nologien neue Wachstumsperspektiven. Welche Entwicklungen die Branche bewegen, wurde im April auf dem AKL'26 – International Laser Technology Congress in Aachen diskutiert. Der AKL ist seit nunmehr 30 Jahren die Plattform, auf der sich Anwender, Hersteller und Entwickler über den aktuellen Stand und die neuesten Trends in der industriellen Lasertechnik austauschen.

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  • Vom Präzisionsprozess zur robusten Serie: LSE’26 bringt OEMs, Zulieferer und Forschung zusammen / 2026

    Lasertechnik macht Batteriefertigung schneller, sicherer und wirtschaftlicher

    Pressemeldung / 25. Juni 2026

    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Die Batteriefertigung steht unter hohem Druck: Ausschuss senken, Energie sparen, Material nutzen, Taktzeiten verkürzen und zugleich jede Verbindung sicher überwachen. Beim LSE – Laser Symposium Electromobility am 15. und 16. September 2026 in Aachen diskutieren Fachleute aus Automobilindustrie, Zulieferindustrie, Anlagenbau und Forschung, wie laserbasierte Prozesse die Batteriefertigung schneller, robuster und skalierbarer machen. Das Programm am Fraunhofer ILT verbindet Beiträge von Mercedes-Benz, BMW, Bosch und MAHLE mit aktuellen Arbeiten aus Forschung und Anlagenbau. Im Fokus stehen Prozessstabilität, Qualitätssicherung und die Frage, wie sich präzise Laserprozesse zuverlässig in die Serienfertigung einbringen lassen.

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  • Längere Standzeiten für Formen und Werkzeuge

    Pressemeldung / 03. Juni 2026

    Die fachgerechte Herstellung und Instandhaltung von Druckgusswerkzeugen ist für die Gießereiindustrie von zentraler Bedeutung: Als eines der teuersten Betriebsmittel bestimmen sie maßgeblich Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Komplexe Formen und Einsätze erreichen leicht Anschaffungskosten im sechsstelligen Eurobereich und deren uneingeschränkte Funktion für die Produktion über Jahre hinweg unabdingbar. Sie müssen extremen Belastungen standhalten. Im Druckguss wirken Temperaturen von bis zu 700 °C auf das Formmaterial ein, während die Werkzeuge gleichzeitig mechanischen Kräften von mehreren hundert Kilonewton ausgesetzt sind. Hinzu kommen abrasive Belastungen an der Werkzeugoberfläche und chemische Angriffe durch Legierungselemente der Gusswerkstoffe. Thermische Spannungen und Materialermüdung führen zu Rissbildung, Erosion und abrasivem Verschleiß. Selbst mit optimaler Auslegung und sorgfältiger Fertigung der Formen ist ihr Verschleiß ein unvermeidlicher Faktor, der irgendwann einen Werkzeugaustausch erzwingt. Tritt dieser Fall unvorhergesehen ein, entstehen hohe Folgekosten.

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  • © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Ein Konsortium aus Industrie und Forschung hat im Projekt »HiPEQ« neue laserbasierte Ansätze entwickelt, um miniaturisierte robuste Strahlquellen für Quantentechnologie-Anwendungen zu realisieren. Unter anderem gelang es mithilfe von Lasern neuartige Isolator-Kristalle zu züchten. Das mit 6,22 Mio. € vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Projekt hat in der Laufzeit von November 2021 bis Juli 2025 weitere beachtliche Fortschritte erzielt. Das Fraunhofer ILT in Aachen konnte maßgeblich dazu beigetragen.

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  • Allgegenwärtige Laser

    Pressemeldung / 05. Mai 2026

    © Fraunhofer ILT, Aachen / Andreas Steindl.

    Seit nunmehr drei Jahrzenten ist der AKL – International Laser Technology Congress als wichtige Austauschplattform der Lasercommunity etabliert. Vom 22.-24. April strömten 544 Fachleute aus 21 Ländern, rund 90 Vortragende und 57 ausstellende Unternehmen und Institutionen zum AKL’26 nach Aachen. Dort ließ in der Gerd Herziger Session am 23. April ein hochkarätig besetztes Podium die Entwicklung der letzten 30 Jahre Revue passieren und richtete den Blick in die Zukunft einer zunehmend allgegenwärtigen Lasertechnik.

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  • Foto Tauchsonde
    © Fraunhofer ILT, Aachen

    Eine neuartige UV-LED-basierte Fluoreszenzsonde, die das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen mit Industriepartnern und Anwendern erprobt, eröffnet neue Möglichkeiten für eine kontinuierliche Überwachung von Wasseraufbereitungsprozessen in Kläranlagen. Das 2D-Fluoreszenzmessverfahren generiert direkt vor Ort spektroskopische Daten im Klärbecken. Diese sind in Verbindung mit einer intelligenten Auswertesoftware der Schlüssel zu einer energie- und ressourceneffizienten Wasseraufbereitung. Auf der Münchener Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft IFAT 2026 wird diese neuartige Lichtquelle zusammen mit der Tauchsonde für die Inline-Wasseranalytik, erstmals öffentlich präsentiert.

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  • Dr. Milena Žurić, Christina Giesen, Lazar Bochvarov und Alexander Hohle (von links nach rechts) stehen hinter dem Spin-off. Ihre Scanner-Technologie werden sie im Programm »exist-Forschungstransfer« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) zur Marktreife bringen.
    © L. Bochvarov.

    Mit dem planaren, hoch-integrierten XY-Scanner für den industriellen Einsatz (PIXIE) will ein zukünftiges Spin-off des Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen neue Performance-Maßstäbe setzen. Das 2D-Laser-Ablenksystem ist schneller und viel kompakter als heutige Galvanometerscanner. Das prädestiniert es für die parallelisierte Materialbearbeitung mit Multi-Scanner-Anlagen oder mit Hochleistungslasern, deren Strahl dafür in viele unabhängige Einzelstrahlen geteilt wird. Das multidisziplinäre, diverse Gründerquartett hinter PIXIE hat weitere Anwendungsmärkte im Blick.

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