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  • Oberflächen mit Highspeed veredeln

    Pressemeldung / 7.8.2018

    Mit dem integrierten Spiegel lässt sich der Laserstrahl mit Schaltzeiten von unter fünf Millisekunden an neue Bearbeitungssituationen anpassen.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Präzise und gut, aber zu langsam – so lassen sich die meisten Laserverfahren für die Oberflächenbearbeitung beschreiben. Im EU-Forschungsprojekt ultraSURFACE entwickelt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen zusammen mit neun internationalen Partnern bis zum Ende des Jahres 2018 zwei neue Optiken, mit denen sich die Laserstrahlführung individuell und schnell an die sich ständig ändernde Bearbeitungssituation anpassen lässt. Dank dieses Tunings können Laser künftig bis zu zehn Mal schneller als bisher Oberflächen polieren, beschichten oder strukturieren.

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  • Juror Prof. Wolfgang Marquardt (Vorstandsvor-sitzender des Forschungs-zentrums Jülich, links) und Preisträger Thomas Schopphoven vom Fraunhofer ILT bei der Bekanntgabe der Preisträger des Berthold Leibinger Innovationspreises 2018.
    © Berthold Leibinger Stiftung, Ditzingen.

    Für die Entwicklung des »Extremen Hochgeschwindigkeits-Laserauftrag-schweißens« EHLA wird ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT und des Lehrstuhls für Digital Additive Production DAP der RWTH Aachen University mit dem Berthold Leibinger Innovationspreis 2018 geehrt. Mit EHLA lassen sich Bauteile besonders wirtschaftlich und gleichzeitig umweltfreundlich beschichten, reparieren oder additiv fertigen. Am 21. September erhalten die Aachener Wissenschaftler dafür den 1. Preis der Berthold Leibinger Stiftung in Ditzingen, der seit 2000 alle zwei Jahre für herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht verliehen wird.

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  • 3D-Druck: Stützstrukturen verhindern Schwingungen bei der Nachbearbeitung dünnwandiger Bauteile

    Pressemeldung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT / 16.7.2018

    Stützstrukturen zur Reduzierung von Schwingungen bei der Nachbearbeitung durch Fräsen.
    © Fraunhofer IPT.

    Additive Fertigungsverfahren wie der 3D-Druck zeichnen sich dadurch aus, dass Bauteile nahezu beliebig komplex aufgebaut werden können. Eine gute Oberflächenqualität metallischer Komponenten erfordert hier jedoch oft eine Nacharbeitung durch Fräsen oder Schleifverfahren. Gerade beim Fräsen dünnwandiger Bauteile kommt es oft zu Schwingungen, die zu Lasten der Genauigkeit und Bearbeitungsdauer gehen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen zeigen vom 16. bis 22. Juli 2018 auf der Farnborough International Airshow am Beispiel der Fertigung von Triebwerkskomponenten, wie sich mit speziellen Stützstrukturen solche Schwingungen bei der Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile verhindern lassen.

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  • Der Dom leuchtet - Freikarten für Studierende!

    Pressemeldung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT, des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME und des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT / 13.7.2018

    Die Drum-Stars aus München präsentieren am 28.9.2018 auf dem Aachener Katschhof mit einer Mischung aus Trommelkunst, Unterhaltung und Lichteffekten eine Percussion-Show der Extraklasse.
    © Drum-Stars feat. Michaela Danner / Foto StarEvent

    Der Dom leuchtet – besonders in der Festwoche des Domkapitels anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Weltkulturerbes Aachener Dom. Vom 22. bis zum 30. September 2018 wird der Aachener Dom an jedem Abend mit 16 Hochleistungslichtprojektoren in Szene gesetzt. Dabei trifft die lasergestützte 3D-Vermessung auf Video- und Animationskunst und bringt den Dom für das menschliche Auge auf faszinierende Weise in Bewegung. Ein besonderer Anlass für die Fraunhofer-Gesellschaft, mit über 2000 Studierenden und ebenso vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des RWTH Aachen Campus einen inspirierenden Networking-Abend mit Licht und Musik auf dem Katschhof zu verbringen. Für den »Studierendentag powered by Fraunhofer« am 28. September 2018 erhalten Studierende ab sofort gegen Vorlage ihres Studierendenausweises an der Dominformation eine Freikarte – natürlich nur, so lange der Vorrat reicht. Es erwartet die Teilnehmer neben der Lichtinszenierung des Doms auch eine vorgeschaltete Musik- und Lichtshow.

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  • Vom 12. – 13. September treffen sich zum dritten Mal Experten aus aller Welt in Aachen zur »Conference on Laser Polishing – LaP«.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Im wahrsten Sinn um den letzten Schliff geht es am 12. und 13. September 2018 zum dritten Mal am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen: Nach den erfolgreichen ersten zwei Konferenzen zum Laserpolieren erwartet das Institut über 70 Teilnehmer aus Industrie und Forschung zur dritten »Conference on Laser Polishing – LaP«.

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  • Übergabe der Coherent-Anlage LineBeam 155 an das Fraunhofer ILT. Auf gemeinsame Forschungsprojekte freuen sich: (v.l.n.r.) Christian Hördemann (Fraunhofer ILT), Thorsten Geuking (Coherent), Rainer Pätzel (Coherent), Dr. Arnold Gillner (Fraunhofer ILT) und Dr. Ralph Delmdahl (Coherent).
    © Fraunhofer ILT, Aachen / Andreas Steindl.

    Die Firma Coherent betreibt mit dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT am Standort Aachen ein Hochleistungs-Excimerlasersystem für die Bearbeitung großer Oberflächen. Mit dem kurzwelligen Lasersystem wollen beide Partner neue Verfahren zur schonenden Oberflächenbearbeitung entwickeln. Die Vorbereitung von CFK-Klebeflächen ist dabei nur ein Beispiel der vielfältigen möglichen Anwendungen.

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  • Projektpartner des Fraunhofer Cluster of Excellence »ADVANCED PHOTON SOURCES« trafen sich zum Kick-off am 2. Mai 2018 in Aachen. Die Koordinatoren: Cluster-Leiter Prof. Reinhart Poprawe, Fraunhofer ILT (vorne, 2.v.r.), und Prof. Andreas Tünnermann, Fraunhofer IOF (vorne, 2.v.l.).
    © Fraunhofer ILT, Aachen / M. Conrad-Franzen.

    Mit dem Fraunhofer Cluster of Excellence »ADVANCED PHOTON SOURCES« startet die Fraunhofer-Gesellschaft ein hochambitioniertes Vorhaben. Das Ziel ist die internationale Technologieführerschaft bei Lasersystemen, die mit ultrakurzen Pulsen (UKP) höchste Leistungen erreichen, sowie die Erforschung von deren Einsatzpotenzialen im Verbund mit Fraunhofer-Partnern. Die neuen Systeme sollen alle bisherigen UKP-Laser um eine Größenordnung in der mittleren Laserleistung übertreffen. Gleichzeitig wird an der nötigen Systemtechnik sowie an möglichen Anwendungen in Industrie und Forschung gearbeitet.

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  • Das ACAM Aachen Center for Additive Manufacturing bündelt die Kompetenzen rund um AM und erleichtert der Industrie den Zugang zu dieser Technologie.
    © Fraunhofer ILT, Aachen / Volker Lannert.

    Es ist eine Personalie mit Signalwirkung: Seit dem 1. Juni 2018 hat Professor Johannes Henrich Schleifenbaum die Geschäftsführung der ACAM Aachen Center for Additive Manufacturing GmbH inne. Schleifenbaum leitet den Lehrstuhl »Digital Additive Production DAP« und das Kompetenzfeld »Additive Manufacturing and Functional Layers« am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT. Er löst den bisherigen Geschäftsführer Dr. Johannes Witzel ab.

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  • Multi-Material-Dachspriegel: Dieser Demonstrator zeigt, wie sich Kosten und Bearbeitungszeit bei einem Automobilbauteil senken lassen.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Der Einsatz von Verbundwerkstoffen für »ground transportation« steht im Mittelpunkt des neuen JEC-Events »The Future of Composites in Transportation« in Chicago am 27. und 28. Juni 2018: Ein Highlight ist die Verleihung des »Future of Composites in Transportation 2018 Innovation Award«, der in der Kategorie »Passenger Car« an das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen geht. Ausgezeichnet wird die Entwicklung eines Hybrid-Dachspriegels, an der zudem die Weber Fibertech GmbH, die Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH, das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, die SCANLAB GmbH und die BMW Group beteiligt waren. Dieses Bauteil demonstriert den erfolgreichen Einsatz von Laserprozessen im Leichtbau.

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  • V. l. n. r.: Arndt G. Kirchhoff (Kirchhoff Automotive Deutschland GmbH und Schirmherr der Veranstaltung), Gerhard Backes (Lehrstuhl Digital Additive Production DAP der RWTH Aachen University), Thomas Schopphoven (Fraunhofer ILT) und Moderatorin Dunja Hayali.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Mit dem Stahl-Innovationspreis zeichnet die deutsche Stahlindustrie alle drei Jahre Innovationen aus, dank derer dieser Werkstoff noch lange nicht zum alten Eisen zählt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Produkte aus Stahl, sondern auch innovative Verfahren, wie das Extreme Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen EHLA, das bereits mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2017 ausgezeichnet wurde. Für die umweltfreundliche Laser-Alternative zur Chrom(VI)-Beschichtung erhielten die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT aus Aachen am 13. Juni 2018 nun den 2. Preis des Stahl-Innovationspreises in der Kategorie »Stahl in Forschung und Entwicklung«.

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