Pressemitteilungen

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  • Vom Präzisionsprozess zur robusten Serie: LSE’26 bringt OEMs, Zulieferer und Forschung zusammen / 2026

    Lasertechnik macht Batteriefertigung schneller, sicherer und wirtschaftlicher

    Pressemeldung / 25. Juni 2026

    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Die Batteriefertigung steht unter hohem Druck: Ausschuss senken, Energie sparen, Material nutzen, Taktzeiten verkürzen und zugleich jede Verbindung sicher überwachen. Beim LSE – Laser Symposium Electromobility am 15. und 16. September 2026 in Aachen diskutieren Fachleute aus Automobilindustrie, Zulieferindustrie, Anlagenbau und Forschung, wie laserbasierte Prozesse die Batteriefertigung schneller, robuster und skalierbarer machen. Das Programm am Fraunhofer ILT verbindet Beiträge von Mercedes-Benz, BMW, Bosch und MAHLE mit aktuellen Arbeiten aus Forschung und Anlagenbau. Im Fokus stehen Prozessstabilität, Qualitätssicherung und die Frage, wie sich präzise Laserprozesse zuverlässig in die Serienfertigung einbringen lassen.

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  • Längere Standzeiten für Formen und Werkzeuge

    Pressemeldung / 03. Juni 2026

    Die fachgerechte Herstellung und Instandhaltung von Druckgusswerkzeugen ist für die Gießereiindustrie von zentraler Bedeutung: Als eines der teuersten Betriebsmittel bestimmen sie maßgeblich Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Komplexe Formen und Einsätze erreichen leicht Anschaffungskosten im sechsstelligen Eurobereich und deren uneingeschränkte Funktion für die Produktion über Jahre hinweg unabdingbar. Sie müssen extremen Belastungen standhalten. Im Druckguss wirken Temperaturen von bis zu 700 °C auf das Formmaterial ein, während die Werkzeuge gleichzeitig mechanischen Kräften von mehreren hundert Kilonewton ausgesetzt sind. Hinzu kommen abrasive Belastungen an der Werkzeugoberfläche und chemische Angriffe durch Legierungselemente der Gusswerkstoffe. Thermische Spannungen und Materialermüdung führen zu Rissbildung, Erosion und abrasivem Verschleiß. Selbst mit optimaler Auslegung und sorgfältiger Fertigung der Formen ist ihr Verschleiß ein unvermeidlicher Faktor, der irgendwann einen Werkzeugaustausch erzwingt. Tritt dieser Fall unvorhergesehen ein, entstehen hohe Folgekosten.

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  • © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Ein Konsortium aus Industrie und Forschung hat im Projekt »HiPEQ« neue laserbasierte Ansätze entwickelt, um miniaturisierte robuste Strahlquellen für Quantentechnologie-Anwendungen zu realisieren. Unter anderem gelang es mithilfe von Lasern neuartige Isolator-Kristalle zu züchten. Das mit 6,22 Mio. € vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Projekt hat in der Laufzeit von November 2021 bis Juli 2025 weitere beachtliche Fortschritte erzielt. Das Fraunhofer ILT in Aachen konnte maßgeblich dazu beigetragen.

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  • Allgegenwärtige Laser

    Pressemeldung / 05. Mai 2026

    © Fraunhofer ILT, Aachen / Andreas Steindl.

    Seit nunmehr drei Jahrzenten ist der AKL – International Laser Technology Congress als wichtige Austauschplattform der Lasercommunity etabliert. Vom 22.-24. April strömten 544 Fachleute aus 21 Ländern, rund 90 Vortragende und 57 ausstellende Unternehmen und Institutionen zum AKL’26 nach Aachen. Dort ließ in der Gerd Herziger Session am 23. April ein hochkarätig besetztes Podium die Entwicklung der letzten 30 Jahre Revue passieren und richtete den Blick in die Zukunft einer zunehmend allgegenwärtigen Lasertechnik.

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  • Foto Tauchsonde
    © Fraunhofer ILT, Aachen

    Eine neuartige UV-LED-basierte Fluoreszenzsonde, die das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen mit Industriepartnern und Anwendern erprobt, eröffnet neue Möglichkeiten für eine kontinuierliche Überwachung von Wasseraufbereitungsprozessen in Kläranlagen. Das 2D-Fluoreszenzmessverfahren generiert direkt vor Ort spektroskopische Daten im Klärbecken. Diese sind in Verbindung mit einer intelligenten Auswertesoftware der Schlüssel zu einer energie- und ressourceneffizienten Wasseraufbereitung. Auf der Münchener Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft IFAT 2026 wird diese neuartige Lichtquelle zusammen mit der Tauchsonde für die Inline-Wasseranalytik, erstmals öffentlich präsentiert.

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  • Dr. Milena Žurić, Christina Giesen, Lazar Bochvarov und Alexander Hohle (von links nach rechts) stehen hinter dem Spin-off. Ihre Scanner-Technologie werden sie im Programm »exist-Forschungstransfer« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) zur Marktreife bringen.
    © L. Bochvarov.

    Mit dem planaren, hoch-integrierten XY-Scanner für den industriellen Einsatz (PIXIE) will ein zukünftiges Spin-off des Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen neue Performance-Maßstäbe setzen. Das 2D-Laser-Ablenksystem ist schneller und viel kompakter als heutige Galvanometerscanner. Das prädestiniert es für die parallelisierte Materialbearbeitung mit Multi-Scanner-Anlagen oder mit Hochleistungslasern, deren Strahl dafür in viele unabhängige Einzelstrahlen geteilt wird. Das multidisziplinäre, diverse Gründerquartett hinter PIXIE hat weitere Anwendungsmärkte im Blick.

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  • © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Bis 2029 investiert die Bundesregierung über 2 Mrd. € in die Fusionsforschung. Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen ist ein Early Mover. In Verbundforschungsprojekten erforscht und entwickelt es mit Partnern aus der Industrie und Forschung Lösungen für künftige Fusionskraftwerke. Es geht um den Aufbau schlagkräftiger Lieferketten sowie die Entwicklung von Verfahren für eine automatisierte Massenfertigung. International kooperiert das Institut unter anderem eng mit dem Lawrence Livermore National Laboratory. Dessen National Ignition Facility konnte mit dem derzeit weltgrößten Laser wiederholt Fusionsplasma zünden und erzielt dabei stetig wachsende Energieüberschüsse. Bei der Entwicklung von Kraftwerkstechnik zeichnen sich Spillover-Effekte ab, die der Photonik Zugang zu neuen Anwendungsmärkten verschaffen könnten.

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  • Die Ära der Multi-Kilowatt-Laser ist eingeläutet

    Pressemeldung / 26. März 2026

    © Fraunhofer ILT, Aachen / Ralf Baumgarten.

    Lasertechnik stößt in neue Dimensionen vor: Ultrakurzpuls- und Dauerstrich-Laser mit mittleren Leistungen im Multi-Kilowatt-(kW)-Bereich versprechen einen Effizienzschub in der Materialbearbeitung und ebnen den Weg in ganz neue Anwendungsfelder. Auf dem AKL’26 – International Laser Technology Congress vom 22.–24. April 2026 in Aachen werden sich mehrere Sessions mit Multi-kW-Lasern befassen.

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  • © Fraunhofer ILT, Aachen / Ralf Baumgarten.

    Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT präsentiert auf der Optatec vom 5.–7. Mai 2026 in Frankfurt am Main in Halle 3 am Stand 219 seine laserbasierte Prozesskette für die Glasoptikfertigung. Vom Optik-Design über Formgebung, Laserpolitur und Laserformkorrektur bis hin zu Justage und Packaging bietet das Fraunhofer ILT eine vollständig integrierte, laserbasierte Fertigung weltweit einmalig in dieser Form. Damit adressiert das Institut unter anderem Hersteller und Anwender aus Bereichen wie Medizintechnik, Laseroptik oder Mikroelektronik.

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  • © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) haben das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen und die tinkerbrain – Institut für Bildungsinitiativen GmbH im Wissenschaftsjahr 2025 ein multimediales und multidisziplinäres Lern- und Lehrmaterial erarbeitet. Es vermittelt Schülerinnen und Schülern die naturwissenschaftlich-technischen Hintergründe der Zukunftsenergie Fusion und deren Potenzial für eine sichere, klimaneutrale Energieversorgung. Bereits drei Aachener Schulen haben in Projektwochen und regulären Unterrichtsreihen mit dem Material gearbeitet. Ab sofort machen es die Projektpartner als webbasiertes »fusionsLAB.de« kostenfrei für interessierte Schulen und außerschulische Lernorte zugänglich.

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