Video/Audio

Filme und Audiodaten des Fraunhofer ILT

Auf dieser Seite finden Sie verschiedene Video- und Audiodateien über die Aktivitäten des Fraunhofer ILT

Das Elektrofahrzeug  »e.GO Life« wird auf dem RWTH Aachen Campus durch verschiedene Partner aus dem Umfeld der RWTH Aachen University entwickelt und produziert. Erfahren Sie in diesem Video mehr über die Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT im Aachen Center for Additive Manufacturing.

Das »Aachen Centre for Integrative Lightweight Production« – gebündelte Kompetenz für die Leichtbau-Produktion

Gemeinsam mit seinen Partnern aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Leichtbauproduktion bündelt das AZL (750 Wissenschaftler, 1.100 studentische Hilfskräfte) auf dem RWTH Aachen Campus  das notwendige Know-how zur Entwicklung der Leichtbauproduktion von morgen. Das Wissen des Instituts deckt die Bereiche Textil (ITA), Kunststoff und Verbundwerkstoffe (IKV) Produktionstechnologie (WZL, ISF, Fraunhofer IPT und Fraunhofer ILT), Qualitätssicherung und in die Produktion integrierte Messverfahren (WZL), Leichtbau-Design (SLA) und Automobilproduktion (IKA) ab.

NRW.INVEST im Gespräch mit Prof. Schmachtenberg über den RWTH Aachen Campus

Prof. Berthold Leibinger erhält den Aachener Ingenieurpreis

Der erste Aachener Ingenieurpreis wurde von der Stadt Aachen und der RWTH Aachen University am Freitag, dem 5. September 2014, im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung im Ballsaal des Alten Kurhauses Aachen verliehen.

Marcel Philipp, Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Prof. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen University und Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, stellen den Aachener Ingenieurpreis vor. Die Laudatio auf den Preisträger Prof. Berthold Leibinger hält Prof. Reinhart Poprawe, Leiter des Lehrstuhls für Lasertechnik LLT der RWTH Aachen University und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT. Pressemitteilung der RWTH Aachen University zum Aachener Ingenieurpreis Quelle: RWTH Aachen University.

Pressemitteilung der RWTH Aachen University zum Aachener Ingenieurpreis

Photonik Campus Life - Tailored Light Aachen

Das Photonik Campus Life Video zeigt, wie in Aachen an maßgeschneiderter optischer Energie (Tailored Light) geforscht wird.

Funktionsprinzip der ILT Wendelbohroptik

Mit der Wendelbohroptik können Präzisionsbohrungen mit Durchmessern von wenigen µm bis zu 300 µm in bis zu 3 mm dicken metallischen und nichtmetallischen Materialen erzielt werden. Die Konizität der Mikrobohrungen ist einstellbar für diverse Anwendungen wie beispielsweise Mikrofilter. Weiterhin ist mikrorissfreies Präzisionsschneiden von Saphir und chemisch gehärtetem Glas möglich. Die Kombination der Wendelbohroptik mit einer ultrakurzgepulsten Laserstrahlquelle ermöglicht einen nahezu materialunabhängigen Einsatz des Systems.

Funktionsprinzip zum präzisen Wendelschneiden

Das präzise Trennen von dielektrischen Werkstoffen wie Glas, Keramik, Saphir etc. stellt die Fertigungstechnik wegen den z. T. extremen Werkstoffeigenschaften vor besondere Herausforderungen. Dabei ist die Schnittkantenqualität (Riefentiefe, Rechtwinkligkeit und Gratbildung) kritisch für die Funktion präziser mechanischer Bauteile. Mittels Wendelschneiden, insbesondere mit ultrakurzgepulsten Strahlquellen im Femtosekunden- und Pikosekundenbereich, können diese Werkstoffe flexibel und mit hoher Qualität bearbeitet werden. Dabei wird die Laserstrahlung in eine kreisförmige Oszillation versetzt und übernimmt damit nicht nur den Schneidprozess sondern auch eine verdampfungsbasierte Nacharbeit der Schnittkante. Mit der auf einem rotierenden Dove-Prisma basierten Wendelbohroptik und einem frequenzverdoppelten ps-Laser werden Präzisionsschnitte in unterschiedlich dickem Keramik, Silizium und Saphir erzeugt.

Laserstrahl-Bohren einer Schubdüse

In die Primärdüse eines Strahltriebwerks sollen ca. 74.000 Bohrungen mit einem Durchmesser von je 1,5 mm mittels Laserstrahlung eingebracht werden. Dazu wird das Bohrverfahren Trepanieren verwendet. Die Düse hat einen Durchmesser von ca. 900 mm sowie eine Länge von ca. 350 mm. Die Bohrungen sollen in 2048 Reihen mit je 36 Bohrungen um den Umfang der Düse verteilt gefertigt werden. Der Werkstoff mit einer Materialstärke von 1,5 mm besteht aus der Titanlegierung Ti 6-2-4-2.

Weitere Informationen zum Einsatz des Werkzeugs Laser finden Sie auf den Seiten des Leistungsangebotes.

Verfahren zum Laserstrahl-Bohren

Bohrungen mit Durchmessern von ca. 1 μm bis zu mehreren Millimetern werden in Abhängigkeit von der Bauteildicke sowie der geforderten Qualität (Präzision) und Produktivität (Bohrdauer) mittels Einzelpulsbohren, Perkussionsbohren, Trepanieren oder Wendelbohren in das Werkstück eingebracht. Das Einzelpulsbohren kann »on-the-fly« erfolgen, so dass bis zu 300 Bohrungen pro Sekunde mit einem Durchmesser von beispielsweise 60 μm in 1 mm Blechstärke erreicht werden. Größere Bohrungstiefen können mittels Perkussionsbohren erzielt werden. Bei Bohrungsdurchmessern größer ca. 300 μm wird das Trepanieren eingesetzt, bei dem eine Relativbewegung zwischen Werkstück und Laserstrahlung erfolgt. Bohrungen mit großer Präzision bzgl. Geometrie sowie hoher metallurgischer Qualität werden mittels Wendelbohren erzielt.

Weitere Informationen zum Thema "Bohren mit Laserstrahlung" finden Sie auf den Seiten des Leistungsangebotes

EuroBLECH 2012 Web TV - Lasertechnik

Hybrid-Additive Fertigung mit Laserauftragschweißen

Durch die hybrid-additive Fertigung mit Laserauftragschweißen können die Vorteile konventioneller Prozessketten sowie der additiven Fertigung vereint werden. Dabei bezieht sich die hybrid-additive Fertigung in dieser Anwendung auf den additiven Aufbau lokaler Features auf konventionell gefertigte Rohteile. Dies ermöglicht eine effiziente und anforderungsorientierte Individualisierung zu vergleichsweise geringen Kosten. Das Video zeigt eine solche lokale Verstärkung durch Laserauftragschweißen am Beispiel einer gegossenen Fahrwerkskomponente aus dem Automobilbau.

Weitere Informationen finden Sie auch im Leistungsangebot Laserauftragschweißen.

Laserauftragschweißen

In dieser Demonstration wird durch Laserauftragschweißen (LA), auch bekannt als Laser Metal Deposition (LMD), ein dreidimensionales Bauteil ohne Stützstrukturen additiv hergestellt.

Das Programm für die Roboteranlage am Fraunhofer ILT wird dabei Offline erstellt.

Als Zusatzwerkstoff wird die Nickelbasis-Superlegierung Inconel 625 eingesetzt, welche häufig im Turbinen- und Chemiesektor Anwendung findet. Es kommt eine kontinuierliche koaxiale Pulverdüse des Fraunhofer ILT zum Einsatz.

Die gesamte Prozesszeit beträgt 23 Minuten.

Weitere Informationen finden Sie auch im Leistungsangebot Laserauftragschweißen.

Neues CAM-System für effizientes Laserauftragschweißen

Am Fraunhofer‐Institut für Lasertechnik ILT ist ein offline Programmiersystem für das Laserauftragschweißen entwickelt worden. Das Programm LMDCAM2 versetzt Prozessentwickler und Anwender in die Lage, auch für komplexe Schweißaufgaben mit nicht Standard‐Schweißstrategien auf Basis von digitalisierten Modellen bzw. CAD Daten zeitnah Werkzeugbahnen zu erzeugen. Für die Mehrachsbearbeitung stellt die Software dem Nutzer ein Simulationstool zur Verfügung. Auf Basis eines hinterlegten Maschinenmodells kann die Bewegung der gesamten Maschine visualisiert und überprüft werden. Dabei werden sowohl kartesische Kinematiken als auch Roboter unterstützt."

Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2011 für Prof. Poprawe und sein Team

Am 14. November 2011 wurde Prof. Poprawe und sein Team, bestehend aus den Herren Dr. Andres Gasser, Akad. Oberrat Dr. Ingomar Kelbassa, Dr. Wilhelm Meiners und Dr. Konrad Wissenbach mit dem Innovations­preis des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis wurde durch Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, im K21 Ständehaus, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, verliehen.

Die Gruppe des Fraunhofer ILT treibt seit über 20 Jahren die Generativen Fertigungsverfahren, die für eine energie- und ressourceneffiziente Produktion stehen, voran. In diesem Bereich haben die Laserexperten für verschiedene Werkstoffe und verschiedene Anwendungen Laserverfahren systematisch weiterentwickelt und zur industriellen Reife geführt.

Abendveranstaltung Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2011 für Prof. Poprawe und sein Team

AnaLighter - Light Controlled µFACS for Personalized Diagnostics

Im Blut zirkulierende Zellen sowie Biomoleküle sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse einen Schlüssel für hochwirksame, individuelle Therapiekonzepte darstellt. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT den AnaLighter, einen Mikrochip-basierten Sorter entwickelt. Mit Licht werden klinisch relevante Zellen in einer Blutprobe nachgewiesen und für weitere Untersuchungen schonend isoliert.

Laser in der Medizintechnik: SLM-gefertigte Implantate

Wenn Hüftgelenke verschlissen sind und Schmerzen verursachen, können orthopädische Chirurgen mit künstlichen Standard-Implantaten helfen. Oft ist aber die Struktur der Beckenknochen geschädigt. In diesem Fall bietet eine Operation mit einem individuell angefertigten Implantat Aussicht auf Erfolg. Mit dem vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik in Aachen entwickelten Selective Laser Melting Verfahren werden solche individuellen Implantate passgenau hergestellt. Damit können Chirurgen auch den Patienten helfen, für die bisher nur geringe Heilungschancen bestanden.

Hörprobe [ MP3  19.24 MB ]

3D-Laserdruckverfahren in der Medizintechnik

Auf der CompaMed vom 12.-14. November 2014 in Düsseldorf zeigen Experten des Fraunhofer ILT verschiedene Laserdruckverfahren, die auch in der Medizintechnik angewendet werden, beispielsweise für Implantate oder Biomaterialien. Quelle: CompaMed.

Generative Herstellung von Implantaten mit dem Selective Laser Melting Prozess

Implantate, die sich den Bedürfnissen des Patienten anpassen - und nicht umgekehrt. Diesem Wunsch von Medizinern und Patienten kann nun nachgekommen werden. Das am Fraunhofer ILT entwickelte Selective Laser Melting Verfahren macht es möglich, aus Titanpulver maßgeschneiderte tragende Implantate sowie aus einem Kompositpulver bioresorbierbare nicht-tragende Implantate zu fertigen. Und das in wenigen Stunden. Seit 2008 wird in Deutschland  wöchentlich eine Hüftpfanne aus Titan mit überdurchschnittlicher Haltbarkeit eingesetzt.

Leistungsschub für Microchips

Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2012. Wissenschaftler der Fraunhofer-Institute für Lasertechnik ILT Aachen, für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden und für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF Jena erhielten am 8. Mai 2012 im Rahmen der Fraunhofer-Jahrestagung in Stuttgart den Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2012. Geehrt wurden sie mit ihren Teams für die Entwicklung wesentlicher Elemente für die EUV-Lithografie.

Ultrakurze Laserpulse für Industrie und Wissenschaft

Stifterverbandspreis 2012. Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT erhielt gemeinsam mit mehreren Verbundpartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft den Wissenschaftspreis des Stifterverbandes 2012. Dieser Preis wurde am 8. Mai 2012 im Rahmen der Fraunhofer-Jahrestagung in Stuttgart für die hervorragende standort- und themenübergreifende Zusammenarbeit zum Thema Laserplattform zur Skalierung der Leistung ultrakurzer Laserpulse verliehen.